Monatsprogramm April 2020

Am Ostertag hören wir wieder die Frohe Botschaft der Auferstehung aus dem Johannesevangelium, 20,1-18. Verschiedene Gestalten treten auf. U. a. Maria von Magdala.

In ihrer Verzweiflung, Trauer und danach Freude. Es sind zwei Worte, die an Maria gerichtet werden, deren Intimität kaum zu überbieten sind. Wenn man sich Zeit nimmt, sie zu meditieren spürt man immer mehr und mehr, wie viel Nähe in ihnen steckt: „Maria“ – „Rabbuni“. Jesus aber macht sofort deutlich, dass es nicht um diese Intimität geht. Gerade das macht den Unterschied zu einem flüchtigen Ereignis aus. So wenig Ostern ein Medienereignis ist, so wenig lässt sich Jesus in der Intimität festhalten: „Halte mich nicht fest“, sagt Jesus. Was hier Erfahrung ist, muss erst Glaube werden. Gott, der Vater ist es, in dem der Auferstandene lebt.

„Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen.“ Dies ist Ostern. Maria gibt keinen klugen Kommentar zum Geschehen. Sie berichtet auch nicht einfach vom Ort des Geschehens. Sie verkündet. Ob wir vielleicht mehr dem Johannes zuneigen oder auf Petrus setzen, beider Glaube wird auf Maria nicht verzichten können. Es wird verkündet, was Er gesagt hat. Bei denen die künden, bei denen die hören, bei uns, die wir miteinander Kirche sind, wird Ostern Gegenwart.

Unseren Sponsoren, Gönnern, Betern und welche uns in der Verkündigung dieser frohmachenden Botschaft unterstützen, sage ich im Namen des ganzen Redaktionsteams herzlichen Dank. Ein frohes Osterfest. Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden. Christos anesti – Alithos anesti.

Verbunden mit dem Segen Gottes, grüsse ich Sie herzlich,

Daniel M. Bühlmann, Pfr.-Adm., geistlicher Begleiter

 

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