3. Oktober – Laudato Si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus. Umwelt-Enzyklika

11 Uhr/23 Uhr – Die Welt steht vor grundlegenden Zukunftsfragen, die keinen Aufschub mehr dulden und die gemeinsames internationales solidarisches Handeln erfordern: Das macht Papst Franziskus mit seiner im 2015 veröffentlichten Öko-Enzyklika “Laudato si” deutlich.

Die am 6. Oktober beginnende Amazonas-Synode «ist ein ‘Kind’ von ‘Laudato sì’», sagte Franziskus weiter. Wer seine Enzyklika von 2015 nicht gelesen habe, werde die Amazonas-Synode nicht verstehen. Allerdings sei «‹Laudato sì› keine grüne Enzyklika, sondern ein soziales Rundschreiben, das auf einer ‘grünen’ Wirklichkeit beruht», so der Papst.

Wöchentliche Sendereihe ‹Laudato sì› , jeweils donnerstags um 11 Uhr und 23 Uhr!

Die zweite Enzyklika von Franziskus trägt den Untertitel “Über die Sorge für das gemeinsame Haus” und umfasst rund 220 Seiten. Zum ersten Mal stellt ein Papst damit ökologische Fragen in Mittelpunkt eines so verbindlichen päpstlichen Dokuments. Franziskus wendet sich dabei zugleich an “alle Menschen guten Willens”.

Franziskus spricht in “Laudato si” von einer einzigen, umfassenden sozio-ökologischen Krise: Umweltschutz, Armutsbekämpfung und der Einsatz für Menschenwürde gehörten untrennbar zusammen. Ein wirklich ökologischer Lösungsansatz sei deshalb immer auch ein sozialer Ansatz, “der die Gerechtigkeit in die Umweltdiskussionen aufnehmen muss, um die Klage der Armen ebenso zu hören wie die Klage der Erde”. Nicht zuletzt, weil von der Öko-Krise die Armen am schlimmsten betroffen seien. Die Lösung könne deshalb für den Papst nur in einer “ganzheitlichen Ökologie” oder “Human-Ökologie” liegen.

Mail an Radio Gloria

Sponsoren

scheweizer

K-TV

Noch kein Sponsor von Radio Gloria? Kontaktieren Sie uns heute!