Monatsprogramm September 2019

Was, du bist Priester? Wie kannst du nur! Priester sein heute braucht Mut. Es gibt heute Pfarreien, die bewusst keinen Priester mehr wollen, weil sie meinen, mit Seelsorgern alleine würde alles genügen. Die Rolle des Priesters steht heute im Wandel und dies nicht erst seit den Missbrauchsskandalen weltweit. Doch welches Bild haben wir vom Priester? Was heisst es, Priester heute zu sein? Dazu ist mir das Buch vom ehemalischen Bischof von Achen, Klaus Hemmerle, «Gerufen und verschenkt» in die Hände gekommen. Priester zu sein, heisst hin zur Welt orientiert zu sein: missio. Hin zum Vater: in der Anbetung im Geist; und zueinander hin in der communio. Der Priester ist dafür da, dass diese drei Bewegungen das Leben von Kirche formen, durchdringen und alle Menschen in sich hineinnehmen. D. h., es handelt sich hier um eine lebendige Synthese dieser drei Bewegungen.

Ich bin Papst Franziskus sehr dankbar für seinen wohlwollenden und ermunterden Brief vom 4. August 2019, den er an alle Priester weltweit, zum 160. Todestag des Pfarrers von Ars gerichtet hat. Er schreibt u. a.: «Lassen wir uns nicht entmutigen! Der Herr reinigt seine Braut, und er sogt dafür, dass wir alle uns zu ihm bekehren. Er lässt uns durch die Prüfung gehen, damit wir verstehen, dass wir ohne Ihn Staub sind. Er rettet uns aus der Heuchelei, aus der Spiritualität des schönen Scheins. Er haucht seinen Geist auf uns, um seiner Braut, die auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt wurde, die Schönheit zurückzugeben.» (vgl. Schreiben von Papst Franziskus).

Ich lade Sie alle ein, für unsere Priester zu beten und vor allem, dass sie die nötige Unterstützung von allen erfahren und diejenigen, die ihre Arbeit in rechter Gesinnung tun, nicht ins Lächerliche gezogen und «beschuldigt» werden für Vergehen, die sie nicht begangen haben.

Unseren Sponsoren, Unterstützern und Betern danke ich für Ihre Hilfe und Unterstützung. Mit Ihrem Beitrag können wir unseren Grundauftrag verwirklichen und durch das Radio die Liebe Gottes weitertragen. Radio Gloria – Gott ist Liebe.

Im Gebet verbunden
Ihr

Daniel M. Bühlmann, Pfr.-Adm., geistlicher Begleiter

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