14. August – Hl. Maximilian Maria Kolbe

20 Uhr – Eine weitere Sendung mit P. Gottfried Egger senden wir am heutigen Abend: Hl. Maximilian Maria Kolbe.

Am 14. August, Vorabend von Maria Himmelfahrt, jährt sich wieder der Todestag des politischen Häftlings 16670 in Auschwitz: In der Todesbunker-Zelle 18 war ihm eine tödliche Phenolspritze verabreicht worden. Er war freiwillig für den Ehemann und Vater zweier Söhne, Franciszek Gajowniczek – er wird überleben–, in den Tod gegangen. Alle im Lager litten zwar unter Hunger, aber freiwillig durch Hunger zu sterben, das konnten sich weder die Nazi-Schergen, noch die Mithäftlinge vorstellen.
Gut 10 Tage vor dem Tod des Franziskaners beteten und sangen seine 9 Mithäftlinge im Todesblock Marienlieder. Täglich wurden Tote weggeschleppt. P. Maximilian, Zeit seines Lebens kränklich, überlebte alle. Er tröstete seine Mithäftlinge, sprach sie von ihren Sünden los, segnete die Verstorbenen und betete für sie. Mit der Zeit wurde das Singen und Beten immer schwächer. Zuletzt war es nur noch Geflüster. Nach 10 Tagen lebten noch vier Häftlinge, halb bewusstlos. P. Maximilian hatte die Augen offen, als ihm am Vorabend des Festes Maria Himmelfahrt, die Todesspritze verabreicht wurde.
P. Maximilian war vom Geist Jesu so durchdrungen, dass er in der Hölle von Auschwitz die Geistesgegenwart hatte, sein Leben für den Nächsten hinzugeben. Von seinem Herrn und dessen Mutter bekam er die Kraft, die Qualen des Hungertodes auf sich zu nehmen. Seine Lebenshingabe war ein reines Opfer der Nächstenliebe!

1971 wurde P. Maximilian Maria Kolbe selig-, und am 10. Oktober 1982 heiliggesprochen. Papst Paul II. sagte anlässlich der Heiligsprechung: „In einer Welt des Hasses hat dieser Mensch mit der Nummer 16670 den schwierigsten und größten Sieg errungen, den Sieg der Liebe, die verzeiht.“

Mail an Radio Gloria

Sponsoren

scheweizer

K-TV

Noch kein Sponsor von Radio Gloria? Kontaktieren Sie uns heute!