Monatsprogramm August

Am 15. August feiern wir das Fest «Mariä Aufnahme in den Himmel». Dabei wird uns das Evangelium nach Lukas 1,39-56 vorgetragen. Es ist von zwei Frauen die Rede: Maria und Elisabeth. Unterschiedlicher können sie nicht sein: Maria die jung und ihre Verwandte Elisabeth die alt ist. Beide erwarten ein Kind in ihrem Leib und beide spüren, dass sie der gemeinsame Glaube an den lebendigen Gott verbindet. Zwei Frauen die sich begegnen. Dabei sehen sie, dass sie einander für eine gewisse Zeit Halt und Stütze sein können.
Sie spüren auch, dass sie vom Geist Gottes umfasst werden. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit entdecken sie die Gemeinsamkeit, dass Gott mit ihnen ist und durch ihn finden sie den Mut für die Zukunft.
Es ist ein bewegender Abschnitt: beide Frauen nehmen sich in den Blick und segnen sich gegenseitig. Im Gesegnetsein erkennen sie die Kraft, welche für ihr Leben von entscheidender Bedeutung sein wird. Sie bekennen sich zu Gott und spüren, dass Gottes Blick auf den Menschen segensreich ist und dass sie im gegenseitigen Anschauen diesen Segen weitergeben können. Maria wurde am Ende ihres Lebens in den Himmel aufgenommen, das zeigt uns doch, dass Gott schlussendlich unser ganzes Leben lang auf uns schaut und mein Leben am Ende nicht einfach ins Nichts hinübergeht, sondern in die Vollendung in Gott mündet.

Im Jahr 2017 feiern wir das 600. Geburtsjahr von Niklaus von Flüe. Über das Radsymbol (siehe Titelbild) und die ausgefaltete Form des Meditationsbildes wurden Bücher geschrieben. Im Ranft findet Bruder Klaus ein Zeichen, in dem er das übersprudelnde Leben des Dreifaltigen Gottes dargestellt sieht. Zu einem Besucher sagt er: «Wenn es dich nicht verdriesst, will ich dich auch mein Buch sehen lassen, in dem ich lerne. Und er brachte mir eine gezeichnete Figur, vergleichbar einem Rad mit sechs Speichen.» Im meditativen Rundbild wird unten die Verkündigung an Maria dargestellt. In dieser Szene leuchtet auf, was der Heilige Geist an der Schöpfung tut: Er ist die Liebe Gottes, die Erstorbenes aufleben lässt, Lahmes bewegt, neuen Mut schenkt und Krankes gesund macht. Die untere Radspeiche führt zum Mund des gekrönten Antlitzes in der Mitte: Der Geisthauch aus dem Mund Gottes hat Maria ‚voll der Gnade’ und zur ‚Mutter Gottes’ gemacht. Er kann auch unsere kranke Natur mit Gnade erfüllen.

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Radio Gloria – Gott ist Liebe

Im Gebet verbunden
Ihr

Daniel M. Bühlmann, Pfr.-Adm., geistlicher Begleiter

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