23. April – Gebetsnachmittag zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

14 Uhr. Gebetsnachmittag und Hl. Messe zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, mit Regens Martin Rohrer, aus der Klosterkirche Baldegg.

  • 14 Uhr – Rosenkranzgebet und gestaltete Anbetung
  • 15 Uhr – Barmherzigkeitsrosenkranz mit Betrachtungen
  • 16 Uhr – Eucharistischer Segen und Hl. Messe mit Regens Martin Rohrer

Wir laden herzlich ein, nach Baldegg zu kommen!

Warum heisst der Sonntag nach Ostern, der immer der „Weisser Sonntag” gewesen ist und an dem bei uns immer noch die Kinder zur Erstkommunion kommen, jetzt „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit”?  – Ein Zuhörer.

Die neue Bezeichnung wurde von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 für die ganze Kirche eingeführt. Der Hintergrund liegt in seiner Lebensgeschichte. Als junger Mann arbeitete er während der deutschen Besatzung in einem Chemiewerk und studierte gleichzeitig im geheimen Priesterseminar von Krakau Theologie. Zu der Zeit besuchte er häufig ein nahe gelegenes Kloster und kniete dort am Grab der Ordensschwester Maria Faustyna, die mit 33 Jahren verstorben war. Diese heutige heilige Schwester hatte ein ganz unauffälliges Leben geführt, hatte aber mystische Erfahrungen, aus denen sie Worte Jesu wiedergab. Darin war immer wieder von der unendlichen Barmherzigkeit Gottes die Rede und davon, dass am ersten Sonntag nach Ostern diese Barmherzigkeit festlich gefeiert werden soll. Da dem späteren Papst in seinem Gebet am Grab dieser Schwester in schwerster Zeit viel Kraft geschenkt worden war, war es ihm ein Anliegen, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Er sah darin eine wichtige Botschaft für das eben begonnene neue Jahrtausend. Durch dieses Fest ist der „Weisse Sonntag” keineswegs aufgehoben, an dem einst die in der Osternacht neu Getauften ihre weissen Kleider zum letzten Mal trugen und an dem heute die Kleider der Erstkommunikanten an die Taufe erinnern.

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